News: Russland vor Unterbrechung des Eisenbahnverkehrs mit Moldau
Die russische Agentur Regnum zitiert den Präsidenten der Russischen Eisenbahnen Vladimir Yakunin: “Russland ist bereit, den Eisenbahnverkehr nach Moldau am 1. November zu stoppen, sollte es keine Lösung der Transitfrage mit Transnistrien geben.
Die neue Route des Zuges “Moskau-Chisinau” verläuft nördlich ĂĽber Moldau anstatt wie bisher durch Transnistrien. Dies sorge fĂĽr Verspätungen und “Probleme fĂĽr russische Eisenbahndienste”. Die Transitroute durch Transnistrien wurde im FrĂĽhjahr 2005 gestoppt, nachdem die Ukraine Zollsanktionen gegen Transnistrien erlassen hatte.
News: Keine Einigung bei Krisenberatung
In Odessa geht eine Krisenberatung zwischen Moldau und Pridnestrowien mit internationaler Beteiligung (Russland, Ukraine, OSZE, und Beobachter der USA und EU) ohne Einigung zu Ende. Weitere Verhandlungen zur Konfliktlösung könnten vorläufig nicht aufgenommen werden, da Chisinau als auch Tiraspol die Probleme unterschiedlich betrachten würden, zitiert RIA Novosti den Sonderbeauftragten des Russischen Aussenministeriums, Valeri Nesteruschkin.
Radio PMR Archiv: Die Nachrichten fĂĽr den 16. Oktober 2006
- Neues vom Koordinationsrat
- Kommentar: Der politische Zugzwang in Moldawien
- Kommentar: Russland und die OSZE
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Der Koordinationsrat der öffentlichen Vereinigungen und politischen Parteien Pridnestrowiens hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Am 13. Oktober wurde in Tiraspol die Sitzung des Koordinationsrates abgehalten. Der Vorsitzende des Rates Jurij Satyka meint, der in den letzten Monaten existierende Antiblockaden-Koordinationsrat habe eine Riesenarbeit verrichtet. Die Rolle, die er in der für die Republik schwierigsten Zeit, in der Zeit der Wirtschaftsblockade, gespielt habe, sei es schwer zu überschätzen. Im Hinblick auf das am 17. September abgehaltene Referendum und am Vorabend der künftigen Dezember-Präsidentschaftswahl sollte sich die Öffentlichkeit der Republik wieder konsolidieren. Alle sollten sich eben jetzt alle Mühe geben, um die wichtigsten Ziele zu erreichen und zwar die internationale Anerkennung der PMR und eine würdige Durchführung der Präsidentschaftswahl. Die Arbeit des Koordinationsrates sollte dringend wieder aufgenommen werden, dabei gelte es schon heute in der Übergangszeit vom Referendum zur Republikanerkennung zu handeln, betonten die Sitzungsteilnehmer. Die Mitglieder des Koordinationsrates erklärten die Konsolidierung der patriotischen Kräfte der PMR. Sie haben die übrigen öffentlichen Vereinigungen aufgerufen, an der Arbeit des Koordinationsrates auf einer gleichberechtigten Basis teilzunehmen zu beginnen und die Bemühungen für die Erreichung der wichtigsten politischen und öffentlichen Ziele zu vereinen. Das Hauptziel ist die internationale Anerkennung der pridnestrowischen Staatlichkeit. In der Freitagssitzung hat der Koordinationsrat der öffentlichen Vereinigungen und politischen Parteien Pridnestrowiens die Absicht erklärt, einen einheitlichen Wahlblock für die pridnestrowische Präsidentenwahl zu schaffen. Der Vorsitzende des Koordinationsrates Jurij Satyka hat unterstrichen, ich zitiere: Wir haben einen Staatschefkandidaten. Das ist der amtierende Präsident der PMR Igor Smirnow.
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Weiter bieten wir Ihnen in unserem Programm das politische Kommentar des Direktors des Instituts für die Osteuropa und GUS- Länder Alexander Zinkers unter dem Namen „Der politische Zugzwang in Moldawien“ an. Nach der Meinung von Alexander Zinker habe die härteste Krise, die in russisch-georgischen Beziehungen ausgebrochen sei, die Ereignisse in einem anderen Land in den Hintergrund geschoben, wo der nicht beigelegte oder, wie es jetzt genannt werde, erfrorene Konflikt im postsowjetischen Raum existent sei. Die Rede ginge von Moldawien. Die Krankheit bleibe jedoch eine Krankheit unabhängig davon, dass man über sie seltener rede. Und wie die Geschichte des berüchtigten Georgiens demonstriert habe, könne der Konflikt aus einer trägen Phase in eine scharfe wirklich im Sturmschritt übergehen. Einige unvorsichtige Phrasen, irgendwelche unvernünftigen Handlungen- und da haben die Leute schon die Waffen in den Händen und das Blut fließe wieder. Alexander Zinker hofft echt, dass Moldawien und Pridnestrowien es nicht passieren werde, aber die Weltgemeinschaft sollte verstehen, dass die Konflikte von sich selbst nicht verschwinden. Um so mehr haben die Widersprüche zwischen Moldawien und dem von der Weltöffentlichkeit nicht anerkannten Pridnestrowien eine neue Etappe erreicht, die, wie die Erfahrung hindeute, sich nach einem unvorhersagbaren Szenario entwickeln könne. 2 Ereignisse seien ein Grund dafür: der erste Grund sei das in Pridnestrowien abgehaltene Referendum, das eine totale Unlust der pridnestrowischen Einwohner aufgewiesen habe, ins ehemalige Moldawien zurückzukehren und der 2. Grund sei der Beschluss der EU, Bulgarien und Rumänien der europäischen Gemeinschaft beitreten zu lassen und danach eine dauerhafte Pause bei der Aufnahme neuer Mitglieder zu machen. Dabei unterscheiden sich die moldauische und georgische Situationen wesentlich. Abchasien und Südossetien grenzen an Russland und die meisten Bürger dieser Republiken haben die russischen Pässe bekommen. Pridnestrowien grenze an Russland nicht und die pridnestrowische unmittelbare Nachbarin ist die Ukraine, die sich in Bezug auf den Konflikt noch nicht bestimmt habe. Im Hinblick auf die Lage der Ukraine selbst sei es kaum wahrscheinlich, dass sie die Kräfte und die Zeit in der absehbaren Zukunft haben, um auf den trägen und anscheinend unlösbaren Konflikt zu achten. Die internationale Öffentlichkeit habe das am 17. September in Pridnestrowien abgehaltene Referendum nicht anerkannt, was nicht merkwürdig gewesen sei. Wie sonst könne eine Willensäußerung der Bürger in einem nicht anerkannten Staat sein? Dabei haben auch die Abstimmungsresultate selbst die Zweifel verursacht. Vom Standpunkt der Länder mit der entwickelten und jahrhundertlangen Demokratie aus scheinen natürlich mehr als 97%, die für die Abspaltung votiert haben, unreal. Alexander Zinker denkt, diese beiden Positionen seien nicht ganz vernünftig. Man könne keine staatliche Einrichtung anerkennen, aber man dürfe das dort lebende Volk nicht übersehen und seinen Willen nicht berücksichtigen. Eine mechanische Wiedervereinigung eines anerkannten und nicht anerkannten Staates könne nichts Gutes bringen, aber es sei garantiert, dass so eine Wiedervereinigung zu einem neuen Blutvergießen führen werde. Was ein unnatürliches Quantum der die Abspaltung unterstützenden Bürger betreffe, wundere es auch Alexander Zinker nicht sehr. Die Trennung sei noch vor 15 Jahren passiert, dabei passierte sie blutend und die gegenseitigen Beleidigungen quälen weiterhin die beiden Völker. Der Kontakt der Pridnestrowier mit Moldawien werde mit jedem Jahr immer schwächer. Alle, die das Problemland haben verlassen wollen, haben es längst gemacht. Auch wenn dabei nicht 97% , sondern zum Beispiel 94% wären, werde es die Haupttendenz wirklich verändern? Moldawien selbst habe auch ohne seinen aufständischen Nachbarn die Probleme mehr als genug. Keiner könnte nicht einmal schätzungsweise sagen, was Moldawien selbst in der nächsten Zeit darstellen werde. Die Ausstellung der rumänischen Pässe für die moldauischen Bürger habe eine neue Realität geschaffen. Auch damals, als der rumänische und moldauische Status gleich gewesen sei, haben sich die Moldauer noch eine Nachbar-Staatsbürgerschaft gern erworben. Und derzeit, als Rumänien sich an der Schwelle des EU-Beitritts befinde, lasse der rumänische Pass seinen Besitzer in einen Europäer automatisch verwandeln, deswegen haben fast alle Moldauer beschlossen, die Rumänen zu werden. Beachten Sie bitte dabei: die Moldauer haben nicht beschlossen, Rumänien beizutreten oder eine neue Staatseinrichtung zu schaffen, oder in Rumänien einen festen Wohnsitz zu haben, sondern haben sie den Entschluss gefasst, die Rumänen nach dem Pass zu werden. Keiner würde die Zweifel daran haben, dass eine ideologische Basis eine äußerst geringe Rolle beim Erwerb der zweiten Staatsangehörigkeit spiele. Von einer ausschlaggebenden Bedeutung sei die wirtschaftliche Basis. Die Moldauer erhalten die Möglichkeit, in Europa ruhig zu leben und arbeiten, ohne sich die Gedanken über eine Zwangsverschickung zu machen. Wir kennen vom israelischen Beispiel gut, dass die moldauischen Arbeiter dort ständig arbeiten. Noch mehr Moldauer gebe es in Europa und Russland. Ein moldauischer Arbeiter arbeite dort und schicke das verdiente Geld in die Heimat, nachdem er seine Familie in Moldawien gelassen habe. Das von moldauischen Gastarbeitern geschickte Geld betrage einen wesentlichen Anteil am Budget der Republik Moldau. Nachdem die moldauischen Arbeiter einen offiziellen Status in Europa erhalten haben, bekommen sie die Möglichkeit, mit ihren Familien in den europäischen Ländern zu leben zu arbeiten. Auf diese Weise werden die Kontakte der Bürger mit ihrem eignen Land immer schwächer und die Verschickung des verdienten Geldes nach Moldawien werde keinen Zweck mehr haben. Als Resultat davon werde das dünne Budget des Landes noch dünner werden. Eine uneinfache Situation habe sich in den Beziehungen Moldawiens zu Russland und der EU gebildet. Eine Weile haben die Europäer Moldawien mit den verschiedenfarbigen Revolutionen assoziiert, die die Politik bezwecken, die vom Grossen Bruder, das heißt, Russland frei sei, nach dem Beispiel der Ukraine und Georgiens. Aber die Veränderung des ukrainischen politischen Aufbaus und die schockierenden Handlungen des georgischen Staatschefs Saakaschwillis haben das Interesse der ruhigen und korrekten Kontinentseinwohner für den postsowjetischen Raum in den Hintergrund geschoben. Die echt prokommunistische Rhetorik des moldauischen Präsidenten Woronins beängstige die europäischen Leiter. Rumänien erstrebe auch keine Annäherung mit Moldawien. Jedes Sinken der Wirtschaftsindikatoren, die bei der Wiedervereinigung zweier Wirtschaften unvermeidlich passieren werde, werde im Hinblick auf die Kooptation in die europäischen Strukturen kaum nützlich sein. Die Wirtschaft der Republik Moldau sei von den Marktstandards sehr entfernt. Dabei werde Rumänien nach dem EU-Beitritt zweifellos das Problem Pridnestrowiens durch die Lobby-Politik aktiv durchzubringen. Es bilde sich eine paradoxe Situation. Russland unterstütze traditionsgemäß Pridnestrowien. Moldawien selbst interessiere anscheinend keinen, könne sich aber in der Folgezeit im Mittelpunkt eines großen internationalen Widerstandes erweisen. Auf den ersten Blick scheine die Situation ausweglos zu sein. Es seien bisher noch keine Wege aus den gebildeten Lage ersichtlich. Es heiße aber nicht, dass man nach ihnen nicht gesucht werden sollte. Man sollte nach den Wegen möglichst schnell suchen, bis ein neuer Militärkonflikt, bewahre Gott, ausgebrochen sei, nach dem es binnen der Jahrzehnte unmöglich sein werde, sich über etwas abzustimmen. In den beiden Ländern leben die Menschen, die am meisten leiden müssen. Sie seien von den geopolitischen Interessen weit entfernt - sie kümmern sich mehr um das Essen für ihre Kinder. Wegen eines guten Lebens würde keine Bevölkerungshälfte ins Ausland abreisen, wie es in der Republik Moldau der Fall sei, wegen eines guten Lebens würden die meisten pridnestrowischen Einwohner es nicht bitten, ihre Republik in den Staat einzugliedern, an den Pridnestrowien nicht einmal Grenze. Es sei möglich, dass die billigen und qualifizierten moldauischen Arbeiter den kleinen Arbeitgebern in verschiedenen Ländern passen, aber solch eine Lage könne für kein langfristiges Projekt angesehen werden. In der absehbaren Zukunft könne es zu einer Katastrophe führen, die vermieden werden solle. Europa sei zu klein, um solch einen Spannungsherd zu haben. Und es sei unwichtig, was im Resultat erscheinen würde: die Konföderation in beliebiger Gestaltung und mit beliebiger Zusammensetzung, einzelne Staaten, die sich den europäischen Einrichtungen frei anschließen könne oder das, was die Weltpraxis noch nicht gekannt habe. Die Wichtigste sei, dass die Staaten stabil seien und die Menschen im Staat gut leben. Genau dafür sollte man kämpfen.
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Der andere Sachverständige der Informationsagentur „utro.ru“ (Der Morgen.ru) Andrej Areschew meint, es sei an der Zeit, dass Russland vor der OSZE die TĂĽr sanft zuknarren. Er schrieb: das Potential der Organisation fĂĽr die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa sei im vollen Masse nicht notwendig. Das habe der Sprecher der russischen Staatsduma Boris Gryslow auf dem Treffen mit dem Vorsitzenden OSZE-Parlamentsversammlung Goran Lenmarker festgestellt. Gryslow habe hinzugefĂĽgt: derzeit werde die OSZE-Tätigkeit auf die Regionen und nicht auf die Probleme gerichtet, dabei verbreite sich diese Aufmerksamkeit auf das Territorium der ehemaligen Sowjetunion. Nach der Meinung vom Sprecher des russischen Parlaments. Die Methodologie und die Praxis des Wahlmonitorings benötigen eine wesentliche Korrektion, denn die Bewertungen und Erklärungen der OSZE-Gesandtschaft nach den Wahlergebnissen weisen eine Politisierung, die Doppelstandards und ein geographisches Ungleichgewicht auf. Moskau machte den OSZE-Vorsitzenden auf die Lage der 500tausend russischsprachiger Menschen in Estland und Lettland aufmerksam, die bisher noch keine Staatsangehörigkeit haben. Die Ă„usserungen von Gryslow, die in einer betont weichen Form gelautet haben, erregten die Aufmerksamkeit zur OSZE und ihrem Platz im System der europäischen und internationalen Sicherheit aufs Neue. Wir erinnern daran, dass die Organisation fĂĽr die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa vor 25 Jahren als das Instrument geschaffen worden sei, die internationalen Spannungen zu entspannen. Jahrelang habe sie als der Platz gedient, wo die Seiten einen Dialog unter den Bedingungen eines Zwischenblock-Widerstandes haben fĂĽhren können. Es sei geschienen, dass das Blockprinzip nach dem Zerfall der Organisation des Warschauer Paktes und anschliessendem Zerfall der SU aus der politischen OSZE-Praxis langsam weggehen sollte, die OSZE könnte in einen effektiven Mechanismus der gegenseitigen Koordinierung der Interessen aller Teilnehmer und des Kampfes gegen die neuen Drohungen umwandeln. Es habe sich aber anders erwiesen. Gegenwärtig weise sich das Blockprinzip in der OSZE-Tätigkeit im ganzen Masse auf. Derzeit beziehe die OSZE Russland, die GUS-Länder, die Staaten des Zentral-Ost und West-Europas ein, die meisten von denen die EU- und Nato-Mitglieder seien. Die USA und Kanada seien auch die Mitglieder der OSZE. Kanada sei offenbar eine Maskierung der notwendigen Teilnahme Washingtons. Obwohl 55 Länder die OSZE-Mitglieder seien, sei ein geprägter euroatlantischer Charakter unter FĂĽhrung der USA ganz klar, die ein äusserst indirektes Verhältnis gegenĂĽber Europa und europäischer Sicherheit haben. Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus werde Europa fĂĽr den grössten Konkurrenten der USA traditionell angesehen. Und deswegen sei es offenbar, dass die OSZE zwecks der ZermĂĽrbung der europäischen Staaten instrumentalisiert werden könne, wenn man in Washington beschliessen werde, dass es den US-Nationalinteressen entsprechen werde. Vom Anfang an sollte die OSZE dazu dienen, die Aufgaben zu lösen, die ein bereites Spektrum der zwischenstaatlichen Beziehungen umfassen. Anfangs seien alle drei Bereiche der Organisation – der militärpolitische, wirtschaftliche und humanitäre – als gleichwertig betrachtet worden. In den letzten Jahren seien die zwei ersten Bereiche im Grunde genommen verschwunden. Eine ĂĽbermässige Aufmerksamkeit werde den humanitären Problemen geschenkt und dabei durchaus speziell: auf dem Territorium des postsowjetischen Raumes und ehemaligen Jugoslawiens. Während des Zerfalls Jugoslawiens haben die OSZE-Teilnehmer die Helsinki-Akte 1975 verletzt, die diese Organisation eigentlich zur Welt gebracht habe. Nach der voreiligen Anerkennung Kroatiens, Sloweniens, Bosniens und Herzegowinas haben sie einen zerschmetternden Schlag dem Völkerrecht versetzt.Â
 Marcell Nimführ und Kramar von Kollektiv Fischka
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News: Russische Staatsduma anerkennt Rechtmässigkeit des transnistrischen Referendum
Laut der russischen Nachrichtenagentur Regnum hat die russische Staatsduma die Rechtmässigkeit des transnistrischen Unabhängigkeitsreferendums vom 17. September anerkannt. Am 13. Oktober hat die oberste Führung Transnistriens einen Antrag über die Anerkennung des Referendums in die Staatsduma eingebracht. Der Antrag wurde mit 419:0 Stimmen angenommen, berichtet das transnistrische Online Magazin Tiraspol Times. Die Staatsduma habe verlauten lassen, dass die russische Föderation seine Politik dahingehend fokusieren soll, die freie Willensbildung des Volks der PMR in Betracht zu ziehen. Das Ergebnis des Referendums solle von der internationalen Gemeinschaft beachtet werden, um Menschenrechte, Friede und Sicherheit in der Region sowie eine faire Beilegung des Konfliktes zu gewährleisten, so Tiraspol Times.
News: Tiraspol feiert 214. Geburtstag
Am 14. Oktober feiert Pridnestrowiens Hauptstadt Tiraspol den 214. Geburtstag. Tiraspol wurde im Jahr 1792 von dem in der PMR als Nationalheld verehrten russischen General Alexander W. Suworow am Ufer des Dnjestr gegründet. Laut der russischen Agentur Regnum steht der Feiertag im Zeichen des Unabhängigkeitsreferendums vom 17. September 2006. Mehr dazu in der transnistrischen Online-Zeitung Tiraspol-Times.
News: Russischer Aussenminister ĂĽber Verhandlungen und Referendum
Der russische Aussenminister Sergej Lavrov wird im November 2006 in Kiev zu Gesprächen mit ukrainischen Regierungsmitgliedern zusammentreffen, berichtet RIA Novosti. Thema der Gespräche wird unter anderem die Transnistrien-Frage sein. Lavrov: “Der ukrainische Aussenminister und ich werden ĂĽberlegen, wie die Ukraine und Russland das Thema zurĂĽck zur Diplomatie bringen können.” Zum transnistrischen Unabhängigkeitsreferendum vom September 2006 stellt Lavrov fest: “Das Referendum war eine Willensbekundung der transnistrischen BĂĽrger. Das ist ein Fakt, den man bedenken muss.” Hier der Agenturarktikel.
News: Tiraspol Times warnt vor Militarisierung Moldaus
Die transnistrische Online Zeitung Tiraspol Times warnt vor einer durch die NATO unterstĂĽtzte Militarisierung Moldaus. Moldau wĂĽrde seine Armee mit Hilfe der NATO modernisieren. Dies käme genau einen Monat, nachdem die OSCE eine Demilitarisierung beider Seiten befĂĽrwortet hätte. Den OSCE Ruf zu ignorieren, wĂĽrde den zerbrechlichen Frieden weiter destabilisieren, schreibt die Tiraspol Times in einem Artikel mit dem Titel: Angst vor neuem Krieg…
News: Moldau, GUS-Land mit höchster Inflation
Laut dem russischen Onlinedienst RosBusinessConsulting hat Moldau im Zeitraum Januar bis August 2006 mit 11,9 Prozent die höchste Inflation der GUS-Land erreicht. Nach Moldau folgen Tadschikistan mit 10,4 und Russland mit 9,9 Prozent. Pridnestrowien (Transnistrien) ist in dieser Statistik nicht zu finden.
Radio PMR Archiv: Die Nachrichten fĂĽr den 2. Oktober 2006
- Mitteilung der Slawischen Partei
- Sitzung des Höchsten Rates
- VKK beschliesst Friedenstruppe fĂĽr Dnjestr-Hafen
- Moldauisches Metallurgiewerk mit 113 % Kapazität
- Proryw startet karitatives Projekt
- Bericht 2005/06 zum Bildungssystem
- Tag der Lehrer
- Spartakiade fĂĽr Beamte
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Die Slawische Partei erkenne die Resultate des pridnestrowischen Referendums an und halte dieses Referendum für den Grund der Anerkennung der Unabhängigkeit der pridnestrowischen Republik. Darüber wird in der Mitteilung des Presse-Dienstes der Partei berichtet. In der selben Mitteilung wurde niedergeschrieben: wir rufen die EU, auf die Politik der Doppelstandards zu verzichten. Nach dem pridnestrowischen Referendum haben die europäischen Beamten in Eile erklärt, dass sie das Referendum nicht anerkennen, obwohl das montenegrinische Referendum gleich anerkannt wurde, dabei haben die Serben die Abspaltung von ihrem Territorium nicht gehindert, Pridnestrowien aber sollte anscheinend die Erlaubnis von Moldau erwarten. Die slawische Partei merkte an, der montenegrinische und pridnestrowische Weg könnten nicht gleich sein, weil die Serben und Montenegriner sich wie die Brüder verhalten haben, wobei Moldau einen bewaffneten Konflikt gegen Pridnestrowien entfacht habe und danach das normale Leben der Bürger gestört habe. Die slawische Partei wünsche den pridnestrowischen Einwohnern vom ganzen Herzen, das Problem der Vereinigung mit dem brüderlichen Russland sowie der Ukraine ruhig, friedlich und reibungslos zu lösen, wurde in der Mitteilung vermerkt, die von dem Vorsitzenden der Slawischen Partei Basilück und dem stellvertretenden Vorsitzenden der slawischen Partei Lusan unterzeichnet.
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Am 27. September des laufenden Jahres hat die turnusmässige, 13. Sitzung des Höchsten Rates der republikanischen öffentlich-politischen Organisation „Republik“ stattgefunden. Die Mitglieder des Höchsten Rates der Organisation „Republik“ haben das Fazit der Arbeit des Vollzugskomitees und der Regionalabteilungen der Organisation „Republik“ an der Vorbereitung der Durchführung der pridnestrowischen Volksabstimmung gezogen. Alle Sitzungsteilnehmer haben sich anlässlich dieses Themas geäussert. Schliesslich wurde das Dokument verfasst, in dem niedergeschrieben wurde, dass die verrichtete Arbeit der Organisation „Republik“ koordiniert und effektiv gewesen sei. Es wurde auch die Absicht erklärt, den runden Tisch zu organisieren, an dem die Vertreter aller Machtebenen und verschiedener öffentlichen Vereine teilnehmen würden, um die Ergebnisse des abgehaltenen Referendums und die Aufgaben zu besprechen, die vor ihnen im Hinblick auf diese Referendumsergebnisse stehen. Ausserdem wurde dem republikanischen Radio und Fernsehen, den Zeitungen „Pridnestrowien“, „Adewerul Nistrjan“ und „Gomin“ angeboten, ein gemeinsames Künstlerteam zu schaffen, um die Resultate des Referendums zu propagieren. Das Team würde sich mit der Sammlung der Materialien über dieses wichtigste öffentlich-politische Ereignis beschäftigen. Die 2. Frage der Tagesordnung war nicht weniger wichtig und zwar die Teilnahme der Organisation „Republik“ in der bevorstehenden Präsidentschaftswahl der PMR. Der Höchste Rat hat die Teilnahme an der Wahlkampagne zu einer wichtigsten Tätigkeitsrichtung erklärt. Es wurde auch beschlossen, die effektive Zusammenarbeit mit verschiedenen öffentlichen Vereinen zu organisieren und ihnen anzubieten, die vereinten Stäbe für die Unterstützung der Kandidatur des amtierenden Präsidenten Igor Smirnows zu schaffen. Wie es uns bekannt wurde, hat Igor Smirnow seine schriftliche Zustimmung gegeben, sich in der bevorstehenden Präsidentschaftswahl zu kandidieren. Die Sekretärin der ZWK Ludmila Grossizkaja teilte mit, die schriftliche Zustimmung des Staatschefs sei dem Paket der Papiere beigelegt worden, die von der patriotischen Partei Pridnestrowiens und dem Arbeiterteam des moldauischen Metallurgiewerkes gekommen seien, die ihn zum Präsidentschaftsamt kandidiert haben. Laut der pridnestrowischen Verfassung soll die Präsidentschaftswahl am 10. Dezember 2006 stattfinden.
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Der Vereinten Kontrollkommission (VKK) ist es letztendlich gelungen, am vergangenen Donnerstag den Beschluss wegen des Flusshafens in der Stadt Warniza zu fassen. Die friedensstiftende Patrouille, die sich auf dem Hafenterritorium seit dem 28. April befand, wurde am 29. September um achtzehn Uhr aufgehoben. Der Militärkommandant und die Militärbeobachter der gemeinsamen friedensstiftenden Kräfte wurden beauftragt, die regelmässige Kontrolle über die Lage im Warnizer Ankerplatz zu verwirklichen. Die Vereinte Kontrollkommission hat den Vertretern der Staatsadministrationen der Städte Bendery und Warniza vorgeschlagen, die Frage über die weitere Hafenarbeit zu erörtern. Wir erinnern, beinahe wäre der Zusammenstoss der Gewaltstrukturen Pridnestrowiens und Moldaus am 21. April neben dem Warnizer Ankerplatz passiert. Die moldauische Polizei hat den Versuch unternommen, den pridnestrowischen Ankerplatz zu beschlagnahmen, die eine Niederlassung des Benderyer Flusshafens ist. Die Mitarbeiter des moldauischen Innenministeriums drohten den Hafenwächtern mit der Anwendung der Feuerwaffen. Um diesen Fall nicht wiederholen zu lassen, hat die Kontrollkommission beschlossen, auf dem Territorium der Anlegestelle eine friedensstiftende Patrouille aufzustellen, die Tag und Nacht funktionieren wird. Den Friedensstiftern wurden befohlen, niemanden in die Anlegestelle hineinzulassen, bis der Konflikt beigelegt wird. Die Vereinte Kontrollkommission hat die Patrouille aufgehoben und hat dadurch den Seiten die Möglichkeit gegeben, sich abzustimmen. Dieser Beschluss hätte noch vor 2 Wochen gefasst werden können, aber die moldauische Seite hat das damals gehindert.
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Die ungünstige Situation, die mit der Reparatur der Eisenbahnwege um die Siedlungspunkte Mogilöw-Podolskij (Ukraine) und Gyndeschti (Moldau) verbunden ist, hatte kein Sinken der Arbeitstempos des moldauischen Metallurgiewerkes zur Folge. Wie es im Presse-Dienst des Moldauischen Metallurgiewerkes mitgeteilt wurde, habe der Betrieb 64,2 Tonnen von Metallproduktion zukommen lassen. Es seien 113% des monatlichen Plans. Die Nachfrage nach der Produktion des moldauischen Metallurgiewerkes erhöht sich sowohl in der GUS als auch im Fernausland. Derzeit vergrössern sich wesentlich die Lieferungen nach Russland. Nach den Worten der Vertreter des Werkes sei für den russischen Markt eine grosse Aufnahmekapazität typisch bzw. wachse es schnell. Auf dem russischen Markt konkurriert das moldauische Metallurgiewerk mit russischen, weissrussischen, chinesischen, ägyptischen und türkischen Firmen mit Erfolg. Das Wichtigste, was der Betriebsführung im September gelungen ist, ist die Veränderung der Richtung der Lieferungen nach dem ukrainischen Hafen Reni, um die Herstellung während der Reparatur der Eisenbahnbrücke neben dem moldauischen Siedlungspunkt Gyndescht nicht zu stoppen. Wir erinnern, das moldauische Metallurgiewerk ist einer der führenden Betriebe der pridnestrowischen Industrie und hat die meiste Quote beim Bilden des pridnestrowischen Staatshaushalts. Der Betrieb exportiert die Metallproduktion nach Russland, den USA und in die Länder Westeuropas.
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Innerhalb der internationalen Jugendkörperschaft „Proryw“ wurde das neue Projekt unter dem Namen „Vom Herzen zum Herzen“ am vergangenen Freitag repräsentiert. Im Rahmen des Projekts wird die karitative Hilfe für die Behinderten, Alten, Waisenkinder sowie die Kinder aus armen Familien geleistet. Die Initiatoren und Koordinatoren des Programms “ Vom Herzen zum Herzen“ Wiktorija Negrul und Natalja Mardar erzählten, die Jugendkörperschaft „Proryw“ habe sich auch früher mit den Sozialaktionen beschäftigt, und zwar die Organisation habe dem Kinderheim sowie dem Internat für die schwerhörige geholfen. Natalja Mardar hat angemerkt, jetzt werde geplant, das Spektrum der humanitären Aktionen auszudehnen. Dafür werde das Projekt „Vom Herzen zum Herzen“ eröffnet. Die Körperschaft „Proryw“ wandte sich an die Leiter der pridnestrowischen Betriebe mit der Bitte, das neue humanitäre Projekt zu unterstützen.
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Im pridnestrowischen Bildungsministerium wurden die Ergebnisse der Arbeit des Bildungssystems Pridnestrowiens für die Jahre 2005-2006 analysiert. Diese Frage wurde zum Hauptgegenstand der am 27. September stattgefundenen Sitzung des Kollegiums. Die Dynamik der quantitativen Indikatoren des Qualitätssystems der Bildung hat sowohl positive Trends als auch eine Anzahl der ungelösten Probleme aufgewiesen. Im vergangenen Jahr zum Beispiel ist es gelungen, mehr Kinder im Vorschulalter in die Vorschulanstalten zu bringen als im vorvorigen Jahr. Die Relation ist 62,9 % zu 57%. Die grössere Zahl der Kinder lasse sich durch die Eröffnung der neuen Kindergärten mit der Vorschulbildung erklären, hat die erste stellvertretende Bildungsministerin der PMR Walenitina Gello angekündigt. Sie setzte fort, im September seien solche Anstalten im Dorf Koloswo im Grigoriopoler Bezirk sowie im Dorf Okniza im Kamenkas Bezirk eröffnet worden. Die Zahl der Schüler, die eine Bildung des höheren Levels bekommen, ist um 20% angestiegen. Die Analyse der akademischen Schülerleistungen hat die Verbesserungen der Leistungen bei den Schülern der neunten Klassen um 5% sowie er achten Klassen um 8% in Relation zum vergangenen Jahr unter den Preisträgern und Siegern bei der republikanischen Olympiade aufgewiesen. Seit diesem Jahr schaltet das Bildungsministerium einen neuen Indikator ein und zwar die Heranziehung der Kinder zum Lernen, die vorher nirgendwo gelernt haben. Eben dieser Indikator wird zu dem massgeblichen Faktor bei der Beurteilung der Arbeit der Schulen an dem ganzen Lernprozess sowie der Verhütung der Unkontrollierbarkeit der Kinder. Heute lernen 0,18%, also 148 Kinder überhaupt nicht. Im Schuljahr 2005-2006 wurde die Sozialisation der Schüler auf einem gebührenden Niveau organisiert. So wurden 85,4% der Schulabgänger in den Ausbildungsanstalten bzw. 67,7% der Absolventen in den Hochschulen immatrikuliert. Nach der Analyse der Aufnahmekampagne und der Qualität der Abiturientenaufnahme 2005, die vom Gelehrtenrat der Schewtschenko-Universität durchgeführt worden war, wurde eine zum Nachdenken bringende Zahl aufgewiesen. Der pridnestrowische stellvertretende Bildungsminister Wiktor Surinow sagte, wenn vor einigen Jahren etwa 50% pridnestrowischer ausgezeichneter Absolventen die Hochschulen Russlands, der Ukraine und Moldaus gingen, so betrage diese Zahl schon 89%. Nach den Ministers Worten entstünde im Hinblick darauf das scharfe Problem: wie könnte man die notwendigen Bedingungen schaffen, damit die Pridnestrowier, die eine ausländische Hochschule beendet haben, ihre Karriere nicht im Ausland, sondern in ihrem heimatlichen Pridnestrowien fortsetzen würden. Am Lösen aller oben erwähnten Probleme werden das Bildungsministerium und pridnestrowische Lehrer im laufenden Schuljahr arbeiten. Dabei hofft man in Pridnestrowien auf die Integration in den russischen Bildungsraum sehr.
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Die pridnestrowischen Pädagogen begingen traditionsgemäss ihr professionelles Fest am ersten Sonntag des Oktobers. Den hauptstädtischen Lehrern ist es geglückt, die Festatmosphäre schon am Donnerstag zuspüren. In Tiraspol ist die feierliche Versammlung abgelaufen, die dem Lehrertag gewidmet wurde. Derzeit arbeiten 4377 Menschen im Volksbildungssystem der Hauptstadt. Unter anderen 59 medaillierter Arbeiter der Volksbildung, 115 ausgezeichnete Arbeiter der Volksbildung, 141 Pädagogen der höchsten Kategorie, 713 Lehrer der ersten Kategorie. In der festlichen Versammlung wurde unterstrichen, es seien die Menschen, die in ihren Beruf verliebt seien. Jeder von ihnen übergebe sein Wissen seinen Zöglingen mit Freude und der offenen Seele. Die Leiterin der hauptstädtischen Verwaltung der Volksbildung Marija Patschschenko ist sicher, man sollte sich nicht wundern, dass das System der Volksbildung Tiraspols ein Vorbild, nach dem man in anderen Städten und Republikbezirken vorginge. Anders könnte es nicht sein. Der Level der hauptstädtischen Bildung sei sehr hoch und von den Arbeitsresultaten der pridnestrowischen Lehrer weisse man nicht nur innerhalb der Stadt, sonder auch in der ganzen Republik. Sie sei froh, dass die Resultate der pädagogischen Arbeit sowie die hohe Qualität der pridnestrowischen Bildung nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Eltern kennen. Die Erfahrung der pridnestrowischen pädagogischen Tätigkeit werde ausserhalb der PMR erlernt. Als die Abgeordnete des pridnestrowischen Parlaments Ilona Türjajewa den Pädagogen gratulierte, sagte sie, ich zitiere: derzeit erweisen wir dem wichtigsten Beruf auf der Erde die Ehre. Liebe Lehrer, nehmt ihr unsere besten innigen und warmen Gratulationen zu eurem Berufsfest. Die Bildung ist eine wichtige Ressource des sozial-wirtschaftlichen und geistigen Fortschritts des Staates. Der Ausbildungslevel des pridnestrowischen Volkes sollte als der Hauptfaktor unserer Staatlichkeit betrachtet werden. Derzeit ist die Bildung eine strategisch wichtige Richtung jeder Staatsentwicklung und scheint als ein Prioritätsbereich der pridnestrowischen Staatspolitik auf. Ihr, liebe Lehrer, habt eine verantwortungsvolle Mission. Unsere Zukunft hängt direkt davon ab, wie wir unsere Kinder lehren werden. Am 17. September hat das für aussenpolitisches Staatsleben wichtigste Ereignis in Pridnestrowien stattgefunden und zwar das Referendum über die weiteren Beziehungen der PMR zu Russland und Moldau. In der feierlichen Versammlung wegen des Lehrertages wurde betont, ich zitiere : am 17. September haben wir den morgigen Tag unseres Staates verteidigt. Die Pridnestrowier unterstützten den Kurs auf die Unabhängigkeit der PMR und den folgenden freien Anschluss Pridnestrowiens an Russland. Eine grosse Verantwortung haben auf diesem Weg die pridnestrowischen Pädagogen.
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Wenn du gesund sein willst, dusche dich kalt und treibe Sport. Am 28. September startete auf dem Republikstadion die Spartakiade unter den Mitarbeitern der Vollzugsorgane der Macht. Nach der Initiative des pridnestrowischen Bildungsministeriums wird den pridnestrowischen Beamten schon das zweite Jahr die schöne Möglichkeit gegeben, die gewöhnlichen Sessel und das Sitzarbeitsregime mit dem Sportplatz und dem aktiven Sport zu wechseln. Dieses Jahr nahmen an der Sportveranstaltung acht Ministerien der Republik teil - und zwar das Bildungs-, Gesundheits-, Ökologie-, Industrie-, Verteidigungs-, Innen- und Staatssicherheitsministerium sowie die Neulinge dieses Jahres die Mitarbeiter der Präsidentenadministration. Die Vertreter der pridnestrowischen Ministerien haben ein durchaus reiches Sportprogramm. Die Mitarbeiter der pridnestrowischen Ministerien bestimmen die Besten im leichtathletischen Staffellauf, Minifussball, Schachspiel, Tischtennis, Speerwerfen, Volleyball, Basketball, Tauziehen und Strassenball. Der Leiter der Abteilung für die Körperkultur, den Sport und Tourismus beim pridnestrowischen Bildungsministerium, der Wettbewerbsrichter Michail Romanück merkte an, ich zitiere: als wir die Spartakiade organisierten, strebten wir, unseren Leuten die Liebe zur Körperkultur und dem Sport beizubringen. Wir hoffen, dass dem positiven Vorbild, das die pridnestrowischen Beamten derzeit demonstrieren, unsere Jugend und die Älteren folgen werden. Es freut uns sehr, dass die Mitarbeiter der pridnestrowischen Ministerien an solchen Massnahmen aktiv teilnehmen. Natürlich ist hier die Teilnahme am wichtigsten. Aber der Sieg freut zweifellos auch. Die Besten bekommen nach der Spartakiade die Pokale der jeweiligen Ministerien sowie die Spezialgeschenke und Diplome von dem Sportveranstaltungsorganisator, dem pridnestrowischen Bildungsministerium.
Diese Inhalte sind aus dem Archiv von Radio PMR und entsprechen nicht der Meinung des Kollektiv Fischka.
Marcell NimfĂĽhr und Kramar von Kollektiv Fischka
News: Cotidianul: Kosten für Anschluss Moldaus und Rumänien
Die rumänische Zeitung Cotidianul hat die Kosten für einen Anschluss Moldaus an Rumänien mit 35 Milliarden Euro berechnet - ein Betrag, der hauptsächlich durch direkte Investitionen und Budgeterweiterungen fliessen müsste.
Das moldauische Portal puls.md zitiert Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu, Rumänien sei das einzige Land sei, dass noch nicht wiedervereinigt ist. Basescu erklärte im Sommer 2006, dass eine Vereinigung Moldaus mit Rumänien nur innerhalb der EU erfolgen könne. Der moldauische Präsident Vladimir Voronin tat eine Vereinigung als Fantasie ab, und erinnerte, dass solche Vereinigungsszenarien der Auslöser für die Unabhängigkeitserklärung Transnistriens gegenüber der Republik Moldau waren.

