News: Tiraspol Times: Präsident Smirnow vor Rücktritt
Die pridnestrowische Online-Zeitung Tiraspol Times berichtet, dass Präsident Smirnow eventuell vor dem Rücktritt steht. Gemäß einer Quelle aus der Nähe des Präsidenten könnte Smirnow noch im September 2007 den Rücktritt erklären und Neuwahlen für Dezember 2007 einberufen. In diesem Falle sei der Führer der Opposition, Jewgenij Schewtschuk, ein möglicher Kandidat als Nachfolger Smirnows. Ein Kommentar des Präsidenten steht noch aus.
News: Ukrainischstämmige Bürger Pridestrowiens wollen an Präsidentenwahl in Ukraine teilnehmen
Die pridnestrowische (transnistrische) Agentur Tiras.ru berichtet, dass die Union der Ukrainischen Bürger Pridnestrowiens (Transnistriens) die Ukrainischen Behörden gebeten haben, an den ukrainischen Präsidentschaftswahlen am 30.9.2007 teilnehmen zu dürfen. Auf dem Gebiet der PMR leben laut Tiras.ru 85.000 UkrainerInnen. Eine Antwort der Ukraine liegt noch nicht vor.
News: PMR Expo in Moskau
Pridnestrowie (Transnistrien) unternimmt einen weiteren Versuch der positiven Aussendarstellung. Am 22. Mai 2007 wird in Moskau die erste PMR Expo eröffnet. Laut der pridnestrowischen Online Zeitung Tiraspol Times nimmt Moskaus Bürgermeister Jurij Luschkow an der ersten internationalen Selbstdarstellung der PMR teil. Gezeigt werden unter anderem Memorabilia des Pridnestrowisch-Moldauischen Krieges von 1992, eine Vorstellung der pridnestrowischen Industrie sowie tänzerische Darbietungen der Volkstanzgruppe Viorica.
News: Valeriy Yemelianov ermordet
Die Agentur Lenta PMR - Tiras.ru berichtet, dass Valeriy Yemelianov am 25. Mai 2007 in der Nähe seines Hauses in Tiraspol (PMR, Transnistrien) ermordet aufgefunden wurde. Lenta PMR bezeichnete Yemelianovs Tod als “einen weiteren politischen Mord in Pridnestrowien”.
News: Ärzte ohne Grenzen startet HIV/Aids Programm in Transnistrien
Ärzte ohne Grenzen hat als erste internationale Hilfsorganisation ein HIV/Aids-Programm in Transnistrien (Pridnestrowien) gestartet. Seit 4. Mai 2007 erhalten Patienten dort antiretrovirale Medikamente.
Die von Ärzte ohne Grenzen betriebene ambulante Station für HIV/Aids-Patienten ist im zentralen Krankenhaus Transnistriens untergebracht. Neben der antiretroviralen Behandlung kümmern sich die internationalen Mitarbeiter derzeit um das Training von lokalen Kollegen, die mehr Wissen über die Immunschwächekrankheit sowie deren Bedeutung für die Gesellschaft erhalten sollen. Bis Ende 2007 soll die lebensverlängernde Therapie für 100 bis 150 Patienten zugänglich sein.
Ärzte ohne Grenzen ist die erste internationale Hilfsorganisation, die in Transnistrien (Pridnestrowien) registriert ist. Die Mitarbeiter hoffen, durch das neue Projekt auch anderen Organisationen zu zeigen, dass Hilfe in dieser bedürftigen Region nicht nur nötig, sondern auch möglich ist.
Die moldauische Regierung stellt für die Gesundheitsversorgung in Transnistrien kaum finanzielle Mittel und Medikamente bereit, obwohl sie internationale Gelder dafür erhält. Dies betrifft insbesondere die antiretrovirale Therapie. Dabei ist die Zahl der HIV-Infizierten in der Region vier Mal so hoch wie im gesamten Land.

