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News: Trauerfeier: 15 Jahre Tragödie von Bendery

Posted in Transnistrien News von admin am 19. Jun. 2007

Am 19. Juni 2007 wird der 15. Gedenktag zu den Kriegsereignissen in Bendery (Transnistrien) mit Trauerfeiern begangen. 1992 kam es dieser Tage kam im Kampf um die Grenzstadt Bendery innerhalb weniger Tage zu den meisten Toten im Konflikt an der Dnjestr.
Mehr dazu bei Tiraspol Times.

News: Analytisches US-Zentrum vermutet „Geheimabmachung“ zwischen Russland und Moldawien

Posted in Transnistrien News von admin am 16. Jun. 2007

Gemäß der russichen Agentur RIA NOVOSTI vermutet das US-amerikanische analytische Zentrum Stratfor, dass Russland und Moldau eine Geheimabmachung zu Transnistrien (Pridnestrowien) haben. Das Abkommen solle Russland ermöglichen, weiterhin Truppen in Transnistrien stationiert zu haben. Wenn Moldau Russland dieses Bleiberecht noch 10 Jahre zugestehen würde, dann würde Russland einen Anschluß Transnistriens an Moldau akzeptieren. Stratfor habe zu diesen Gerüchten allerdings keine Quellen genannt. Der Artikel von RIA NOVOSTI wird in der Berliner Umschau zitiert.

Proriv Ideologe Soin dementiert möglichen Smirnow-Rücktritt

Posted in Allgemein, Transnistrien News von admin am 13. Jun. 2007

Transnistrien, Tiraspol: Wie Dimitrij Soin, Chefideologe der transnistrischen Jugendbewegung Proriv, in einem Interview mit der transnistrischen Agentur tiras.ru erklärte, seien die Spekulationen um den möglichen Rücktritt von Präsident Igor Smirnow unbegründet. Es handle sich hierbei um Fehlinformationen, die von moldauischen Propaganda-Abteilungen erfunden werden.

Von Marcell Nimführ und Kramar, Fischka.com  

News: amnesty international: Appell gegen Transnistrien wegen Festnahme von V. Besleag

Posted in Transnistrien News von admin am 11. Jun. 2007

amnesty international ruft in einem Appell dazu auf, dem verhafteten Bürgermeisterkandidaten des Dorfes Corjova Zugang zu Rechtsbeistand zu gewähren und die Rechte zur freien Meinungsäußerung zu wahren. Hier der Appell:

Moldau (Dnjestr-Republik): Valentin Besleag, 59 Jahre alt

Valentin Besleag aus dem Dorf Corjova in der Region Dubasari der selbsternannten Moldauischen Dnjestr-Republik (Transnistrien) ist seit dem 2. Juni 2007 im Gewahrsam der Polizeiwache von Dubasari. Weder er noch seine Familie wurden über die Gründe seiner Inhaftierung unterrichtet, und man hat ihnen auch nicht den richterlichen Beschluss für die Festnahme gezeigt. Darüber hinaus dürfen seine Familienangehörigen ihm Medikamente, die er dringend benötigt, nicht zukommen lassen. Möglicherweise handelt es sich bei Valentin Besleag um einen gewaltlosen politischen Gefangenen, der allein wegen der Wahrnehmung seines Rechts auf freie Meinungsäußerung inhaftiert worden ist.

Valentin Besleag war einer der Kandidaten bei der Bürger meisterwahl von Corjova, die am 3. Juni 2007 stattfinden sollte. Corjova ist eines von neun Dörfern in einem Territorium, das in der Dnjestr-Republik gelegen ist, aber von der Zentral regierung von Moldau (Moldawien) kontrolliert wird, da die Einwohner der Orte während des Bürgerkriegs von 1990 bis 1992 auf Seiten der moldauischen Streitkräfte standen. Die Dnjestr-Republik wird international nicht als souveräner Staat anerkannt. Dort sind sowohl Streitkräfte als auch Friedens truppen der Russischen Föderation stationiert. Am 3. Juni dieses Jahres fanden in Moldau landesweit Kommunalwahlen statt, die aber in der Dnjestr-Republik nur in den von der mol dauischen Zentralregierung kontrollierten Gebieten durch geführt werden konnten.

Valentin Besleag war am 1. Juni 2007 gegen 23:00 Uhr mit Wahlkampfmaterial aus Moldau zurückgekehrt, als er von Verkehrspolizisten angehalten wurde, die seinen Führerschein konfiszierten und ihn anwiesen, sich zur Polizeiwache in dem Ort Dubasari zu begeben. Er weigerte sich, dem umgehend Folge zu leisten, begab sich aber am folgenden Morgen um acht Uhr dorthin, um seinen Führerschein zurück zubekommen. Valentin Besleag kehrte jedoch nicht nach Hause zurück und war auch nicht über sein Mobil telefon zu erreichen. Seine Tochter ging am 2. Juni 2007 um 14:00 zu der Polizeistation, um sich nach seinem Verbleib zu erkundigen. Sie konnte durch eine halbgeöffnete Tür einen Blick von ihm erhaschen, als man ihr seinen Gürtel, seine Schnürsenkel und sein Mobiltelefon aushändigte. Dabei konnte sie sehen, dass seine Hände hinter dem Rücken gefesselt waren. Die Polizeibeamten machten keinerlei Angaben darüber, warum Valentin Besleag festgenommen worden war. Als die Tochter fragte, weshalb die Familie nicht über seine Inhaf tierung informiert wurde, antworteten die Polizisten, da müsste sie schon den Richter fragen. Deshalb geht Valentin Besleags Familie davon aus, dass er bereits einem Richter der Dnjestr-Republik vorgeführt und ange klagt worden ist. Die Familienangehörigen vermuten, dass sich die Anklage auf den Transport der Wahlkampf unterlagen beziehen könnte. Laut den gesetzlichen Bestimmungen der Dnjestr-Republik ist die Einfuhr von Wahlkampfmaterialien aus dem Ausland, wozu auch Moldau gezählt wird, untersagt.

Obwohl Valentin Besleag vor seiner Festnahme über Brustschmerzen geklagt und deswegen Medikamente eingenommen hatte, darf ihm seine Familie weder Lebensmittel noch Arzneimittel in der Haft zukommen lassen. Seine Angehörigen haben sich bemüht, einen Rechtsanwalt für ihn zu finden, aber wegen der politisch moti vierten Anklagen war bislang niemand bereit, sein Mandat zu übernehmen, sodass er bislang ohne Rechts beistand ist. Rechtsanwälte aus Moldau, die sich bereit erklärten, ihn zu vertreten, wurde dies untersagt.

Hintergrundinfos von amnesty und Petitionsadressen 

News: Berliner Rundschau greift möglichen Smirnow-Rücktritt auf

Posted in Transnistrien News von admin am 2. Jun. 2007

In ihrer Ausgabe vom 30. Mai 2007 greift die Zeitung Berliner Rundschau den möglichen Rücktritt des pridnestrowischen (transnistrischen) Präsidenten Smirnow auf. Die Rundschau spekuliert, dass ein möglicher Nachfolger zum anstehenden Gipfel der nichtanerkannten Staaten Abchasien, Südossetien und Transnistrien präsentiert werden könnte.

News: Gerüchte über neues Transnistrien-Abkommen

Posted in Transnistrien News von admin am 2. Jun. 2007

Die russische Agentur Ria Novosti berichtet, dass ein neues Transnistrien-Abkommen beim GUS-Gipfel am 10. Juni 2007 in St. Petersburg Realität werden könnte. Als Tausch für eine verstärkte russische Militärpräsenz in der Region könnten die gestoppten Wein-Importe aus Moldau wieder aufgenommen werden.