24 Stunden in Pridnestrowien: Das Land das es eigentlich nicht gibt
Veröffentlicht in: Wiener, 12/07
Es gibt ein Land, das den zungenbrechenden Namen Pridnestrowien trägt. Es ist auf keiner in Österreich erhältlichen Landkarte eingezeichnet. Die Landeswährung kann auch nicht auf der Bank gewechselt werden. Auf den Hauptplätzen stehen Leninstatuen und noch heute werden die Helden der Arbeit geehrt. Stammt dieses Land aus einem fiktiven, satirischen Reiseführer, oder ist es eine Kugel-Mugel-Republik? Weder noch. Wir haben das Land bereist und seine Bewohner befragt. Die nicht anerkannte Republik Pridnestrowien ist so real, dass vor 15 Jahren ein Bürgerkrieg um die Existenz dieser Republik geführt wurde.
Grenze zwischen Ukraine und Pridnestrowien. 1. September, 12:00 Uhr. Das österreichische Außenministerium warnt vor Pridnestrowien: „Von Reisen in das Gebiet (…) wird ausdrücklich abgeraten.“ Wir füllen Formulare aus, entrichten eine kleine Registrationsgebühr, werden schief angesehen und dürfen dann doch weiter. Ein höflich aber bestimmt wirkender Soldat outet sich als Münzensammler, er sammelt allerdings nur Euros. Dima, unser Taxifahrer hält noch einmal, kauft am Straßenrand rohe Eier, öffnet die Kognak-Flasche Marke Bely Aist und prostet uns zu. Wir feiern das fünfte Jahr, in dem wir das so genannte schwarze Loch Europas bereisen.
Aber vom Anfang an. Vom in Deutschland lebenden russischen Autor Wladimir Kaminer stammt die pointierte Analogie: „Die Vorlage zur Entstehung Pridnestrowiens lieferten zwei Dinge: die Auflösung der Sowjetunion und das Drehbuch zum Film von Francis Ford Coppola ‚Apokalypse Now’. Die Geschichte der Republik weist viele Ähnlichkeiten mit dem Film auf. Damals schmolz eine ideologie- und rechtsfreien Zone mit einer verzweifelten Bevölkerung zusammen, der über Nacht ihre Heimat, die sozialistische moldawische Republik verloren gegangen war.“ In dieser Zone östlich von Rumänien und westlich der Ukraine trennte der Fluß Dnjestr die ehemalige Sowjetrepublik Moldau in ein pro-Rumänisches und eine pro-Russisches Gebiet. Die moldauische Landesführung bastelte gleichzeitig am Anschluß an Rumänien als auch am eigenen nationalistisch geprägten Staat. Den Russen riefen sie zu: „Koffer – Bahnhof – Russland.“ Oder noch schlimmer: „Russen über den Dnjestr, Juden in den Dnjestr“.
Die Russen auf der linken Seite des Flußufers fanden die Aussicht auf ein Leben mit rumänischsprachigen Straßenschildern wenig verlockend und riefen kurzerhand einen eigenen Staat aus. Zuerst nannten sie ihn Pridnestrowische Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik. Da sich die UdSSR jedoch nicht mehr wiederbeleben liess, strichen sie die Worte „Sozialistisch“ und „Sowjet“. Übrig blieb PMR, oder in Kurzform Pridnestrowien, oder eine bei uns verwendete Bezeichnung: Transnistrien. Die Sache hatte einen Haken: Pridnestrowien wurde völkerrechtlich nicht anerkannt. Bis heute.
Tiraspol, Straße des 25. Oktober, 13:30 Uhr
Nach einer Stunde Fahrt kommen wir in der Hauptstadt Tiraspol an. Wir fühlen uns wie in den 1970er Jahren. Vor dem Regierungsgebäude steht eine, den Platz dominierende Leninstatue. Finster dreinblickende Sicherheitsbeamte eilen herbei und verbieten uns sofort das Fotografieren. Handgemalte Plakate weisen uns auf ein Heldengedenken am morgigen Nationalfeiertag hin. Zu guter letzt tummeln sich im Lokal Pharao zwielichtige Männer in teuer aussehenden schwarzen Anzügen und Sonnenbrillen mit jungen Frauen in Separées und bestellen teuren moldauischen Kognak.
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Wir treffen Andrey Smolensky, Moderator einer deutschsprachigen Nachrichtensendung auf dem staatlichen Sender „Radio PMR“. „Ich bin Russe und Pridnestrowier“, bekennt der 23jährige in perfektem Deutsch. „In meiner Sendung berichte ich über die Anliegen unserer Republik. Das kann man in ganz Europa hören, da wir auf Kurzwelle senden. Wir wollen damit die Informationsblockade Moldaus brechen. Wir sind nicht das schwarze Loch für das Europa uns hält. Wir wollen das Gegenteil beweisen.“ Andrey kennt Europa ein bisschen. Er war als Austauschstudent in Deutschland. Viele junge Pridnestrowier wollen weg, nach Frankfurt oder nach Moskau. Doch Andrey nicht, denn er weiss, dass er dort nur einer von vielen wäre, hier hingegen einer der Coolsten ist. Er hat eine Band und ist dazu noch der jüngste Lektor am Institut für deutsche Sprache an der Universität in Tiraspol. „Es geht mir gut, ich freue mich, dass der Staat meine Arbeit mit einem guten Gehalt schätzt. Früher war es aber besser. Einige Jahre lang ist es mir geglückt, in einer Supermacht zu leben. Die Zeit damals war herrlich. Der KGB funktionierte einfach wie Rolex,“meint er mit einem schelmischen Grinsen. „Keine ausländische Interventionen, Völkerkfreundschaft, die Sowjetunion ist ewig. Und so weiter und so fort.“
Pridnestrowien ist allerdings weit von einer Supermacht entfernt. Es hat die Größe Burgenlands und beherbergt 550.000 Einwohner. Es gibt Industrie mit Exportproblemen, Agrarwirtschaft, die keinen Markt findet und eine Provinzhauptstadt, deren öffentliches Leben sich um Feierlichkeiten mit sowjetischer Nostalgie dreht: Feier zum Sieg über Nazideutschland im großen Vaterländischen Krieg am 9. Mai, Jahrestag der Oktoberrevolution von 1917, Tag der Frauen am 8. März. Nationalfeiert am 2. September. Der ist morgen. Heute wird die Stadt aufgeputzt. Es werden Fahnen aufgehängt, der Panzer am Denkmal des Ruhmes poliert und kunstvoll gemalte „Lang lebe Pridnestrowien“-Plakate affichiert.
Tiraspol, Strasse Karl Liebknecht, 15:10 Uhr.
Andrey begleitet uns zum Maler Tolja. Er malt Plakate für Kinowerbungen und zur Ankündigung der vielen staatlichen Feiertage. Doch langsam verdrängen auch hier moderne Druckplakate das Handwerk. Tolja plant daher, nach Moskau zu ziehen. Sein Kollege Wassja Rudjaga hingegen ist realistischer Kunstmaler und bleibt in Tiraspol: „Ich mache Auftragsportraits,“ erzählt er. Wer es sich bei uns leisten kann, lässt sich in Öl malen. Ich nehme 300 Dollar. Inklusive Rahmen. Moderne Malerei mögen wir hier nicht. Vor nicht allzulanger Zeit hingen bei uns noch keine Bilder, sondern Teppiche an den Wänden.“
Wir haben Wassja auf einigen Reisen besucht und ihn auch schon mit Katalogen von österreichischen Gegenwartsmalern erschreckt. „Die können ja alle gar nicht malen,“ reagierte er darauf.
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Der ukrainischstämmige Künstler lebt karg, sein Atelier im Dachgeschoss eines vielstöckigen Wohnblocks ist ungeheizt, warm wirds uns nur mit Tee und Wodka. Überall stehen unverkaufte Bilder herum. Gute Ölfarben sind teuer und in Pridnestrowien nur schwer erhältlich. Da kann es schon einmal passieren, dass Wassja auf ein altes Bild mit Blumenvase nachträglich eine Kognakflasche dazumalt, um es dem lokalen Schnappsproduzenten als Werbeträger zu verkaufen. Auch die anderen Menschen müssen streng haushalten. Im Durchschnitt verdienen Pridnestrowier 120 Euro pro Monat. Eine kommunale Dreizimmerwohnung ist mit 20 Euro günstig, ein Liter Wodka im Tetrapack mit 60 cent auch noch. Ein Liter Milch kostet hingegen schon 50 Cent und Importgüter wie Waschmaschinen und Fernsehr sind so teuer wie in Österreich und mit dem regulären Einkommen kaum bezahlbar.
Wassja ist nur einer von vielen Betroffenen eines diplomatischen Krieges zwischen Moldau und Pridnestrowien. „Unter internationalem Druck ist eine Wirtschaftsblockade gegen die PMR erhoben worden,“ sagt der Maler mit hörbarer Verbitterung. „Wir können nichts mehr exportieren, ohne eine Genehmigung von Moldau zu haben. Was haben wir mit Moldau zu tun? Ich kann nicht mal mehr meine Bilder außerhalb meines Landes zeigen. Ich habe einen Freund, der seine Bilder in Moldau ausstellen wollte. Die Grenzbeamten auf beiden Seiten haben es ihm so schwer gemacht, dass er seine Bilder unter die Arme genommen hat und einfach über die Felder die Grenze überquert hat.“
Ein Platz für Helden, 16:35 Uhr.
Bei Wachteleiern und Annanassaft im Cafè Eilenburg diskutieren wir mit Andrey und Wassja Pridnestrowiens Geschichte. Die Grenze zwischen den beiden Ländern wurde 1991 von Pridnestrowien einseitig bestimmt. Einige Monate später griff die moldauische Armee an. Aus dem Angriff wurde ein Bürgerkrieg der drei Monate dauerte und allein auf pridnestrowischer Seite 800 Opfer forderte. Die 14. Russische Armee schritt auf Seiten der PMR ein und verhinderte einen moldauischen Sieg. Heute werden in Pridnestrowien die eigenen Soldaten mit Orden behängt und mit günstigen Wohnungen versorgt. Die Heldenverehrung ist auch Teil des Versuches, eine nationale Identität zu stiften. Mit einem dreibändigen Geschichtswerk erklärt der junge Staat die Existenzberechtigung bis zu den Römern mit starkem Bezug zu Russland. Das entspricht wohl der vielgehörten Aussage vor Ort: „Ich bin Russe und Pridnestrowier“.
Die Hauptstadt ist klein, wir überqueren die leere sechsspurige Straße des 25. Oktober zu überqueren und stehen vor dem Palast der Pioniere, wo Kinder außerschulische Bildung erhalten. In einem spärlich beleuchteten Probenraum hören wir einheimische Volksmusik. Dabei wird lautstark mit den Füssen auf den Boden getrommelt und feurig gejauchzt. Einige Kinder in Trachten hüpfen zu den Anweisungen ihrer jungen Tanzlehrerin. Oksana Besdetnaia, Mitglied des Tanzkollektivs Heimatboden erzählt, warum sie ihren Schülern die Kultur Pridnestrowiens nahe bringt. „Die Kindertanzkollektive nehmen als pridnestrowische Gruppen an internationalen Wettbewerben teil. Damit können wir zeigen, dass wir nicht zu Moldau gehören. Mein Tanz ist einer der Völkerfreundschaft. Ich zeige die Kultur der drei Nationen, die in Pridnestrowien leben: die russische, die ukrainische und die moldauische. Ich würde Pridnestrowien daher vielleicht als eine Art „kleine Sowjetunion“ bezeichnen.“ Dabei lebt die 22jährige durchaus in der Gegenwart. Sie trägt moderne Jeans und raucht die teuren, dünnen Dammenzigaretten. Sie ist mit ihrer Gruppe sowohl in Russland als auch in Deutschland aufgetreten und weiss also, wie es ist, woanders zu leben.“Ich bin dennoch Patriotin,“ sagt Oksana zum Abschied.
Zu Hause in Tiraspol, 17:45.
Frühabends lädt uns Andrey zu einem Familienfest ein. Die Wohnung ist sehr warm, da sich die Zentralheizung nicht regulieren lässt. Wenn es zu heiss wird, macht er einfach das Fenster auf. Zum Wodka gibt es Majonäsesalate, eingelegte Fische, Käsebällchen und noch mehr Wodka. Wer trinkt muss auch essen und außerdem sagt man hier nicht Nasdrowje sondern Dawai – Runter damit! Andrey spielt auf der Zieharmonika und Tante Natascha präsentiert eine Torte. Natascha und ihr Mann Pawel leben am Land. Sie besitzen ein kleines Haus mit WC im Freien und einen Garten, von dessen Erträgen sie leben. „Unser Leben ist einfach, aber wir sind glücklich“, erzählt Natascha. Pawel verdient sich etwas als Lastenträger hinzu und Sohn Aljoscha geht auf die Landwirtschaftsschule. Schöner war es allerdings in der Sowjetunion, als Pawel als Seemann weitgereist war. „Er war in 18 Ländern,“ sagt Natascha. „Aber in Pridnestrowien gefällt es ihm am besten.“ Als wir vom Feiern schon längst geschafft sind motiviert uns die Familie wieder: „Morgen können wir schlafen, aber heute wird gefeiert.“
Beim Sheriff des wilden Osten, 19:30 Uhr.
Nach dem Feiern kommt der Sport. Andreys Wohnsiedlung liegt am Stadtrand. Sie besteht aus herunter gekommenen sozialistischen Wohnblocks, umgeben von Kleingärten. Der Putz bröckelt von den Häusern, die Dächer sind undicht, die Bewohner holen Trinkwasser vom örtlichen Brunnen. Am Ende der Siedlung, vorbei am Sheriff Supermarkt und an der Sheriff Tankstelle, taucht eines der modernsten Fußball-Stadien Europas auf. Es gibt ein überdachtes Trainingsstadion, eine Halle, eine Fußballakademie und ein Fünf-Sterne-Hotel. Der dort ansässige FC Sheriff Tiraspol, Serienmeister der letzten Jahre, spielt Championsleague-Qualifikation. Die Tickets sind billig, die Toiletten sind spiegelblank, die Stimmung ist ausgelassen. Für 90 Minuten sind wir in einer anderen Welt. Das Stadion hat angeblich das zweifache des gesamten pridnestrowischen Bruttosozialprodukts eines Jahres gekostet.
Der Verein gehört dem gleichnamigen Konzern Sheriff, der auch das Monopol auf Telekommunikation und Casinos hat und neben einem Fernsehsender auch eine Kognac-Distillerie besitzt. Westliche Medienberichte legen die Vermutung nahe, dass Sheriff viel Geld mit Schmuggel verdient. Für die Bewohner Pridnestrowien ist Sheriff vor allem ein gut zahlender Arbeitgeber und sein Fußballklub eine Möglichkeit der Selbstdarstellung in Europa. Zumindest bis zur zweiten Qualifikationsrunde. Das Spiel, das wir sehen endet unentschieden, die Stadionband verabschiedet das gut gelaunte Publikum mit „We are the champions“.
Patriotismus, Familie und Gesundheit, 7:30 Uhr, nächster Morgen.
Vor den Feierlichkeiten des Nationalfeiertages besuchen wir den Dirigenten der Stadion-Band. Witali Woinow ist hauptberuflich Major des pridnestrowischen Geheimdienstes und leitet das Erste Pridnestrowische Militärorchester. Woinow erklärt uns in der Kaserne bei Kuchen und Rotwein, dass Sport, Musik und Staat eng verbunden sind: „Die Musik hat bei der militärpatriotischen Erziehung einen großen Stellenwert. Ich zitiere unseren Stadtgründer Suworow: ’Das Orchester ist auch bei einem Angriff immer dabei!’ Wenn unsere Soldaten auf die Musikdarbietung schauen, wollen sie bessere Soldaten sein. Ich kann voll Stolz sagen, dass unser Orchester an der Neueinspielung unserer Nationalhymne teilgenommen hat. Die Hymne zeigt den Werdegang der Republik, jeder sollte ihren Text kennen. Bei uns ist es nicht so, wie man es in Europa beim Fußball sehen kann, wo die Spieler während der Hymne Kaugummi kauen.“
Wir dürfen einer Probe beiwohnen und bekommen eine Führung durch die desolate Kaserne und den Orchesterräumen. „Ja, wir leben in schwierigen Zeiten, die Wünsche müssen sich an die Möglichkeiten anpassen,“ meint Woinow. „Aber immerhin hat der Präsident uns die Instrumente gestiftet.“
Ehrentribüne, Strasse des 25. Oktober, 10:00 Uhr.
Der erste und bisher einzige Präsident Pridnestrowiens heisst Igor Smirnow und wirkt auf uns wie eine Mischung aus Lenin und nettem Großvater. Der ehemalige Fabriksdirektor wird bei jeder Wahl mit großer Mehrheit wieder gewählt. Er ist damit der am längsten amtierende Staatschef in Europa und hat wie seine gesamte Regierung Einreiseverbot in der EU. Aber auch wenn die ganze Welt Pridnestrowien die Anerkennung verweigert, am heutigen Nationalfeiertag feiert Smirnows Elite. Heute marschieren die Soldaten. Andreys Cousin Aljoscha ist unter ihnen. Der Wehrdiener läuft im Stechschritt mit geschultertem Gewehr an uns vorbei und grinst. Dabei ist der Wehrdienst lang und hart. Die Jungsoldaten werden ernsthaft auf einen möglichen Krieg vorbereitet, auch mit körperlicher Züchtigung. Leute vom Geheimdienst nähern sich uns. Sie sind nicht sonderlich erfreut, dass wir so nahe am Geschehen sind. Dennoch lassen sie uns arbeiten. Sie wissen schon, dass wir die Spinner aus Österreich sind, die immer und immer wieder kommen. Wir dürfen sogar ganz nah an die Ehrentribüne. Dort sitzt der Präsident im grauen Anzug mit halbhohen Stiefeletten und nimmt mit stolzem Gesichtsausdruck die Parade ab.
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Pridnestrowien wird vielleicht noch viele Nationalfeiertage als eigenständige Republik feiern können. Denn das Land wird geschützt. Die siegreiche 14. Russische Armee blieb nach dem Bürgerkrieg einfach im Land. An der Grenze zu Moldau stehen 2.000 Soldaten der so genannten russischen Friedensstifter und verhindern eine gewaltsame Beendigung der Unabhängigkeit.
Im Parlamentsgebäude des Obersten Sowjet, 12:00 Uhr.
Anna Wolkowa, Smirnows engste politische Beraterin, übergibt uns die Autobiografie des Präsidenten. Auf unserem Weg nach Hause finden wir darin ein offizielles, durchaus vielsagendes Abschlußwort: „Unter Betracht des wirtschaftlichen, politischen und militärischen Drucks auf unserer jungen Republik wäre es logisch, dass wir schon längst aufgehört hätten zu existieren. Aber die Pridnestrowische Moldauische Republik lebt immer noch! Es scheint, als würde Gott uns schützen, während wir unseren Staat schaffen.“
Marcell Nimführ und Kramar für Fischka.com
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