Transnistrisches EU-Referendum in Berlin
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Im Rahmen des “Geschichtsforum 1989-2009 - Europa zwischen Teilung und Aufbruch” erzählt das österreichisch-transnistrische Kollektiv Fischka im Berliner Maxim-Gorki-Theater auf integrative, multimediale, propagandistische, sowjetophile, weltoffene, einnehmende und vereinnahmende Weise im nunmehr „6. Versuch der Erstellung einer transnistrischen Teilrealität“ vom transnistrischen Lebensgefühl. Am 29. Mai 2009 ab 23 Uhr berichten Kramar und Marcell Nimführ vom ersten inoffiziellen EU-Referendum vor Ort, und stellen das nationale Getränk „Wodka Dawai!“ vor. Andrey N. Smolensky, der transnistrische Botschafter der Herzen, singt ein Lied. DJ Putin da Rekord sorgt anschliessend mit der Diskoteka Fischka für authentischen Sound aus dem Osten. Eine Performance von Kollektiv Fischka.
“One hour standing for”
Ein paradoxes Statement über Bewegung durch Stillstehen. In 24 Hauptstädten der Welt nahmen Michikazu Matsune und David Subal Positionen vor den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ein und stellten sich als lebendige, aber reglose Monumente eine Stunde lang dem Strom der BesucherInnen entgegen. Derzeit stehen die beiden Perfomer, umrunded von einer Videoinstallation mit 24 Monitoren allabendlich ab 18 Uhr für eine Stunde im Brut im Wiener Künstlerhaus. Kollektiv Fischka-Fotograf Kramar hat die Aktion fotografisch beobachtet.

