Das Kollektiv Fischka
Kollektiv Fischka. Bilder für viele Menschen. 2006 in Wien begründet, ist ein internationalerfahrenes Bildsprachen-Kollektiv mit dem Ziel Zufälliges und Inszeniertes in authentische Propaganda für KommunikatorInnen und RezipientInnen zu wandeln.
Kramar
Lebt und arbeitet als Freier und Werbe-Fotograf in Wien und Pridnestrowien. Studium von Kommunikationswissenschaften, Geschichte, Politik. Zahlreiche Bildreportagen und -dokumentationen zu Gegenwart und Zeitgeschichte seit 1992 in Österreich und Ost- und Südosteuropa, internationale Werbefotografie und Bildpropaganda seit 2004.
http://www.fabrik.co.at
Marcell Nimführ
Lebt und arbeitet in Wien sowie Pridnestrowien. Journalistische Arbeiten seit 1996. Arbeitet als Cross-Media-Consulter für Verlage sowie als freier Fotograf. Abschluß des Lehrgangs für künstlerische Fotografie von Friedl Kubelka in Wien. Seit 1992 in Südosteuropa und seit 2002 in Moldau unterwegs. Text- und Bildveröffentlichungen in Zeitungen & Magazinen. Er ist seit Juni 2007 verantwortlich für Publikationen bei Ärzte ohne Grenzen in Wien.
http://www.silberblick.at
Andrey N. Smolensky
Lebt und arbeitet in Pridnestrowien als freier Journalist, als jüngster Universitätslehrer unterrichtete er Germanistik an der Staatlichen Schewtschenko-Universität von Tiraspol, derzeit arbeitet er als Redakteur beim staatlichen Radiosender “Radio PMR” und betreut internationale Angelegenheiten für den pridnestrowischen Fussballklub FK Sheriff.
Fischka-Freunde:
DJ Putin da Rekord (Musiksammler, DJ und Produzent)
Lebt in Villach/Beljak, Kärnten/KoroÅ¡ka unter ständiger Sonneneinstrahlung im Alpenraum. Schallplattensammler seit der frühen Kindheit, als DJ aktiv seit 1996 unter den Pseudonymen “zionix” und “laune der natur”. Auftritte unter anderem: DubClub Vienna, Mellow Lounge Celovec, Fragole Festival Trieste, Radio FM4, Radio Agora,…
http://www.myspace.com/putindarekord
Christof Nardin (Gestalter)
In Bregenz geboren, in den 1980ern des tiefen Voralpenlandes aufgewachsen. Informationsdesign-Studium in Ravensburg, zwischendurch Berlin; Studienabschluss 2007 (Grafik Design) an der Universität für angewandte Kunst Wien. Lebt und arbeitet in Wien. Als Gestalter entwickelt er visuelle Strategien. „Konzeptionelle Klarheit, experimentelle Methoden und dementsprechend überraschende Ergebnisse sind nur einige Akzente in seiner offenen und erfrischenden Praxis.“ In den vergangenen Jahren erhielt er zahlreich internationale Anerkennung für seine Arbeiten. “Hier spricht Radio PMR” ist eines seiner vielfältigen Buchprojekte.
http://www.christofnardin.com
Impressum:
Kollektiv Fischka - Bilder für viele Menschen
Wien/Austria
Künstlerische und konzeptuelle Auftragsfotografie
atu59813857
Kramar: office(at)fabrik.co.at, +43 (0)699 105 87 003
Marcell Nimführ: office(at)silberblick.at
Adr: Seuttergasse 24/23
1130 Vienna
Austria
Ein Kommentar zu 'Das Kollektiv Fischka'
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am 24. Feb. 2008
Hallo und Guten Tag,
ich habe mir Ihr Buch “Hier spricht Radio PMR” gekauft, nachdem ich vergangenes Jahr die Möglichkeit hatte das “Land” mit dem Bus zu durchqueren, mehr ließ der Grenzposten nicht zu (€’s spielten in diesem Fall keine Rolle). Übernachten in Tiraspol - unmöglich, nur nach vorheriger Einladung (woher?). Ein- & Ausreise nur nach dem Besuch des Hinterzimmers (Euro’s, was sonst?). Nach vielen Reisen in seinerzeitigem Osteuropa = Kommunistische Länder, von Ceauscesu’s Rumänien bis zu Schikoff’s Bulgarien, war diese Busfahrt durch Transnistrien meine erste Fahrt in vielen Reisen die an einen Aufenthalt in einem Gefängnisbus erinnerte. Aussteigen fast nicht möglich (eine Wasserflasche im heißen Sommer 2007 auf dem Busbahnhof zu kaufen war dann doch erlaubt), Kontrolllisten beim Busfahrer wer wo aussteigt, hoher Wasserverbrauch eines ständig nervös schwitzenden und immer “aufmerksamen” Fahrers… Immerhin der Busfahrer nahm mich mit (Odessa - Kischinow), bei meinen ersten Versuch von der Gegenseite aus nach Tiraspol zu fahren weigerten sich alle Busfahrer mich mitzunehmen. In dem seinerzeit verteufelten Rumänien unter Ceaucescu konnte man frei reisen, Visum an der Grenze erhalten, im Land bewegen ohne anzumelden… und jetzt in Transnistrien ein Rückfall in Zeiten die, im Jahre 2007, längst überwunden geglaubt sind. Schade! Das Buch hinterläßt daher einen sehr zwiespältigen Eindruck. Zuviel schöngefärbt um einen neutralen Eindruck zu gewinnen der eigenen Spielraum für eine Einschätzung bietet… Wo sind die Photos des übermächtigen Sheriff-Fußballstadions von Tiraspol mit der pompös angegliederten Mercedes-Benz-Niederlassung?!? Die Bilder würden heute wie seinerzeit der Palast Poporului in Bukarest ein Sinnbild für den Mißbrauch von Macht darstellen (vom Ausraub der Bevölkerung ganz zu Schweigen). Dennoch ein wichtiges Buch über ein Land / Landstrich das/der im Bewußtsein nicht vorhanden ist. Um ein unabhängiges Bild zu erhalten nehme ich gerne Tips an wie man länger als 24 Stunden im Land bleiben kann. Herzliche Grüße Bernd Scholze