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	<title>Kommentare zu: Das Kollektiv Fischka</title>
	<link>http://www.fischka.com</link>
	<description>Hier spricht Radio PMR - Nachrichten aus Transnistrien</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 01:36:15 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bernd Scholze</title>
		<link>http://www.fischka.com/eine-seite/#comment-13</link>
		<dc:creator>Bernd Scholze</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 22:36:36 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo und Guten Tag,
ich habe mir Ihr Buch "Hier spricht Radio PMR" gekauft, nachdem ich vergangenes Jahr die Möglichkeit hatte das "Land" mit dem Bus zu durchqueren, mehr ließ der Grenzposten nicht zu (€'s spielten in diesem Fall keine Rolle). Übernachten in Tiraspol - unmöglich, nur nach vorheriger Einladung (woher?). Ein- &#38; Ausreise nur nach dem Besuch des Hinterzimmers (Euro's, was sonst?). Nach vielen Reisen in seinerzeitigem Osteuropa = Kommunistische Länder, von Ceauscesu's Rumänien bis zu Schikoff's Bulgarien, war diese Busfahrt durch Transnistrien meine erste Fahrt in vielen Reisen die an einen Aufenthalt in einem Gefängnisbus erinnerte. Aussteigen fast nicht möglich (eine Wasserflasche im heißen Sommer 2007 auf dem Busbahnhof zu kaufen war dann doch erlaubt), Kontrolllisten beim Busfahrer wer wo aussteigt, hoher Wasserverbrauch eines ständig nervös schwitzenden und immer "aufmerksamen" Fahrers... Immerhin der Busfahrer nahm mich mit (Odessa - Kischinow), bei meinen ersten Versuch von der Gegenseite aus nach Tiraspol zu fahren weigerten sich alle Busfahrer mich mitzunehmen. In dem seinerzeit verteufelten Rumänien unter Ceaucescu konnte man frei reisen, Visum an der Grenze erhalten, im Land bewegen ohne anzumelden... und jetzt in Transnistrien ein Rückfall in Zeiten die, im Jahre 2007, längst überwunden geglaubt sind. Schade! Das Buch hinterläßt daher einen sehr zwiespältigen Eindruck. Zuviel schöngefärbt um einen neutralen Eindruck zu gewinnen der eigenen Spielraum für eine Einschätzung bietet... Wo sind die Photos des übermächtigen Sheriff-Fußballstadions von Tiraspol mit der pompös angegliederten Mercedes-Benz-Niederlassung?!? Die Bilder würden heute wie seinerzeit der Palast Poporului in Bukarest ein Sinnbild für den Mißbrauch von Macht darstellen (vom Ausraub der Bevölkerung ganz zu Schweigen). Dennoch ein wichtiges Buch über ein Land / Landstrich das/der im Bewußtsein nicht vorhanden ist. Um ein  unabhängiges Bild zu erhalten nehme ich gerne Tips an wie man länger als 24 Stunden im Land bleiben kann. Herzliche Grüße Bernd Scholze</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und Guten Tag,<br />
ich habe mir Ihr Buch &#8220;Hier spricht Radio PMR&#8221; gekauft, nachdem ich vergangenes Jahr die Möglichkeit hatte das &#8220;Land&#8221; mit dem Bus zu durchqueren, mehr ließ der Grenzposten nicht zu (€&#8217;s spielten in diesem Fall keine Rolle). Übernachten in Tiraspol - unmöglich, nur nach vorheriger Einladung (woher?). Ein- &amp; Ausreise nur nach dem Besuch des Hinterzimmers (Euro&#8217;s, was sonst?). Nach vielen Reisen in seinerzeitigem Osteuropa = Kommunistische Länder, von Ceauscesu&#8217;s Rumänien bis zu Schikoff&#8217;s Bulgarien, war diese Busfahrt durch Transnistrien meine erste Fahrt in vielen Reisen die an einen Aufenthalt in einem Gefängnisbus erinnerte. Aussteigen fast nicht möglich (eine Wasserflasche im heißen Sommer 2007 auf dem Busbahnhof zu kaufen war dann doch erlaubt), Kontrolllisten beim Busfahrer wer wo aussteigt, hoher Wasserverbrauch eines ständig nervös schwitzenden und immer &#8220;aufmerksamen&#8221; Fahrers&#8230; Immerhin der Busfahrer nahm mich mit (Odessa - Kischinow), bei meinen ersten Versuch von der Gegenseite aus nach Tiraspol zu fahren weigerten sich alle Busfahrer mich mitzunehmen. In dem seinerzeit verteufelten Rumänien unter Ceaucescu konnte man frei reisen, Visum an der Grenze erhalten, im Land bewegen ohne anzumelden&#8230; und jetzt in Transnistrien ein Rückfall in Zeiten die, im Jahre 2007, längst überwunden geglaubt sind. Schade! Das Buch hinterläßt daher einen sehr zwiespältigen Eindruck. Zuviel schöngefärbt um einen neutralen Eindruck zu gewinnen der eigenen Spielraum für eine Einschätzung bietet&#8230; Wo sind die Photos des übermächtigen Sheriff-Fußballstadions von Tiraspol mit der pompös angegliederten Mercedes-Benz-Niederlassung?!? Die Bilder würden heute wie seinerzeit der Palast Poporului in Bukarest ein Sinnbild für den Mißbrauch von Macht darstellen (vom Ausraub der Bevölkerung ganz zu Schweigen). Dennoch ein wichtiges Buch über ein Land / Landstrich das/der im Bewußtsein nicht vorhanden ist. Um ein  unabhängiges Bild zu erhalten nehme ich gerne Tips an wie man länger als 24 Stunden im Land bleiben kann. Herzliche Grüße Bernd Scholze</p>
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